Eingeschränkter Regelbetrieb


Zusammengefasste Eindrücke des Kinderlandteams aus dem eingeschränkten Regelbetrieb.

Nach 14 Tagen „eingeschränktem Regelbetrieb“ wurden die Mitarbeiter ermuntert, ihre bis hierhin gesammelten Eindrücke zu Papier zu bringen. In einer Teamsitzung konnten sich die Kolleginnen diesbezüglich austauschen.

Die Kinder waren insgesamt sehr gut auf den „Wiedereinstieg“ in den Kindergartenalltag vorbereitet. Sie brachten ein umfangreiches Wissen rund um den Virus und die daraus resultierenden Maßnahmen mit. Es besteht weiterhin ein großes Interesse an  Sachinformationen zu diesem Thema und entwicklungsgerecht wird der Virus in Rollenspiele und Zeichnungen eingebaut und die Kinder tauschen sich angeregt und intensiv hierzu aus. Entsprechende Bilderbücher werden immer wieder angeschaut. Auch die Hygienemaßnahmen werden positiv und verständnisvoll angenommen und umgesetzt. Alle Kinder haben sich schnell an die neuen Regeln und Strukturen gewöhnt. Durch das Leben in den abgeschirmten „Settings“ ist das Materialangebot längst nicht so vielfältig wie normal, aber die Kinder spielen intensiver und haben viel mehr Wertschätzung und Freude für die Freunde und das Spiel im Kinderland entwickelt. Somit gestaltet sich auch der Zusammenhalt und die Beziehung unterhalb der Kinder intensiver. Der Alltag kann in den Settings individueller gestaltet werden, das bedeutet, dass es weniger Störungen und Unterbrechungen von Spielsituationen gibt, damit das teiloffene System funktioniert. Auch das Spiel im Außengelände wird begeistert genutzt, da es immer gruppenweise passiert und die Kinder somit mehr Spielfläche und Möglichkeiten haben. Dadurch, dass die Kinder vor dem Kinderland an die Erzieher übergeben werden, hat sich ein gutes Abschiedsritual entwickelt, welches von allen Beteiligten selbstverständlich gelebt wird.

Unsere Kinderlandküche bereitet, trotz erschwerenden Hygieneauflagen, wie gewohnt ein schmackhaftes und qualitativ hochwertiges Mittagessen zu.

Die Vorsichtsmaßnahmen nehmen einen riesigen Zeitanteil des Alltages ein: ständiges Händewaschen, begleitete regelmäßige Toilettengänge, Desinfektionsarbeiten und Kinder einzeln empfangen und verabschieden nehmen einen Riesenteil der vorhandenen Zeit in Anspruch. Im Schnitt besuchen momentan 15 Kinder ein Setting.

Das heißt, zwischen 8 und 9 Uhr sind die Erzieher ausschließlich damit beschäftigt Kinder in Empfang zu nehmen, sie in den Flur zum Haken und beim Händewaschen zu begleiten. Zwischen 8 und 15.00 Uhr waschen sich die Kinder  ca. 7 mal die Hände. Die Katzen- und Mäusekinder teilen sich einen Waschraum und dürfen diesen nur versetzt benutzen. Pro Gruppe stehen 2 Toiletten und 3 Waschbecken zur Verfügung. Die Katzen gehen kollektiv zur vollen Stunde zur Toilette, die Mäuse zur halben Stunde. Hinzu kommen Desinfektions- und  Reinigungsarbeiten, welche laut Hygieneplan regelmäßig durchzuführen sind     ( z.B. Flächendesinfektion der Tische vor und nach dem Frühstück / Mittagessen). Die Bären- und Froschkinder haben es etwas einfacher, da sie einen eigenen Waschraum besitzen, aber trotzdem ist auch hier der Hygienepart sehr dominant.

Durch die Abstandsregelung leidet die Beziehung zwischen Kindern und Erziehern.   Körperkontakt und Nähe fehlen in der Interaktion Kind und Erwachsener dramatisch. Die Folgen für die sozial-emotionale Entwicklung der Kinder sind nicht vorhersehbar, da es niemals eine vergleichbare Situation gegeben hat

Das begrenzte Spielmaterial und die Festlegung des Spielbereiches auf die eigenen Gruppenräume, schränken die Möglichkeiten der Kinder deutlich ein.

Projekte können nicht mehr ganzheitlich angeboten werden, da man ständig an Hygienevorschriften stößt.

Der tägliche Austausch mit den Kolleginnen und den Eltern ist ein wichtiger Bestandteil des Systems und kann zur Zeit nur minimal gelebt werden.

Trotz allem Optimismus und guter Zuversicht, leidet die Motivation des Kinderlandteams stark unter den beschriebenen Bedingungen.

Zu viele qualitative Standards fallen den Hygienevorschriften zum Opfer.

Wir hoffen sehr, dass dieser Zustand nicht mehr allzu lange unseren Alltag bestimmen wird und wir in naher Zukunft wieder die gute Beziehungsarbeit mit herzlicher Nähe zu den Kindern pflegen , sowie die pädagogische Arbeit mit der gewohnten Qualität ausführen können.

Christa Dederichs-Lülsdorf für das Kinderlandteam


Anregungen zur Beschäftigung zu Hause während des eingeschränkten Regelbetriebes:

Rezept als PDF: Knete selber herstellen

Bastelanleitung: Möhre zum Aufhängen

Bastelanregung: Hase aus Handabdruck

Rezept: Salzteig selber machen

Bastelanregung: Hase und Ei 01

Bastelanregung: Hase und Ei 02

Ausmalbilder: Blume/Schmetterling — Blüte — Blume — Schaf/Lamm

Bastelanleitung: Der Sockenhase

Ausmalen & Rätsel als PDF: Osterrätsel

Bastelbogen der Polizei Köln: Bastelbogen Streifenwagen

Bastelbogen des KIT: Bastelbogen Feuerwehrauto

Bastelanleitung als PDF: Frühling im Glas

Bastelanleitung als PDF: Fotopuzzle

Lieblingsrezepte aus der Talstraße als PDF: Lieblingsrezepte

Bastelanleitung als PDF: Steine bemalen

Ausmalbilder der „Kleinen Hummel Bommel“ als PDF: Ausmalbild 01Ausmalbild 02

Ausmalbild 03Ausmalbild 04Ausmalbild 05

Waffelrezepte für süße und herzhafte Waffeln als PDF: Waffelrezepte

Ausmalvorlage als PDF: Hasen & Huhn

Bastelanleitung Schmetterlinge als PDF: Schmetterlinge

Bastelanleitung Drehscheiben als PDF: Farbige Drehscheibe

Bastelanleitung Vogelkette als PDF: Vogelkette

Bastelanleitung Schwamm-Stempel als PDF: Schwamm-Stempel

Bastelanleitung Papier-Hubschrauber als PDF: Papier-Hubschrauber

Ausmalvorlage Pferde als PDF: Ausmalpferde

Anleitungs Aktionstabletts als PDF: Aktionstabletts

Anleitung „Schweinchen füttern“ als PDF: Schweinchen füttern

Bastelanleitung Feen-Zauberstab (als PDF): Feen-Zauberstab

Bastelanleitung Kaffeefilter-Schmetterling (als PDF): Kaffeefilter-Schmetterling

Bastelanleitung Regenbogen (als PDF): Regenbogen

Bastelanleitung Traumfänger (als PDF): Traumfänger